RIGK-SYSTEM

für gebrauchte und restentleerte Kunststoffverpackungen nicht-schadstoffhaltiger Füllgüter.

Für Abfüller und Vertreiber nicht-schadstoffhaltiger Füllgüter, die einen Zeichennutzungsvertrag (Lizenzvereinbarung) mit der RIGK abschließen, übernehmen wir die Rücknahme und Verwertung der Kunststoffverpackungen. Die Verpackungen sind hierfür mit dem RIGK-Zeichen und einer zugeteilten Zeichennutzer-Nummer zu kennzeichnen.

Das RIGK-Zeichen signalisiert industriellen und gewerblichen Endverbrauchern die kostenlose Abgabemöglichkeit restentleerter Verpackungen an einer der bundesweiten RIGK-Annahmestellen.

Welche Kunststoffverpackungen werden zurückgenommen?

Über das RIGK-SYSTEM werden Kunststoffverpackungen nicht-schadstoffhaltiger Füllgüter zurückgenommen, die einen Kunststoffanteil von über 50 % haben. Die Füllgüter dürfen weder nach dem Gefahrstoff- noch nach dem Gefahrgutrecht noch nach GHS eingestuft sein. Die Verpackungen dürfen keine Gefahrensymbole tragen.

Beispiele für Verpackungstypen

Flexible Schüttbehälter
  • Flexible IBC (Big Bags)
  • Gewebesäcke
Hohlkörper
  • Flaschen
  • Eimer
  • Kanister
  • Fässer
Folien
  • Foliensäcke*
  • Innensäcke für Feststoffe
  • Stretch- und Schrumpffolien
  • Verbundverpackungen
    (> 50 % Kunststoff)

*Füllgutgruppen

Gruppe 1: anorganische Verbindungen alkalisch reagierend
Gruppe 2: anorganische Verbindungen sauer reagierend
Gruppe 3: anorganische Verbindungen inert
Gruppe 4: organische untereinander unreaktive Verbindungen
Gruppe 5: organische Polymerverbindungen
Gruppe 6: PVC
Gruppe 7: Ruß
Gruppe 8: Farbpigmente
Gruppe S: Nahrungs- und Futtermittel, Torf- und Erdenprodukte, Holzmehl etc.

Nachhaltige Verwertung

Abhängig vom Verschmutzungsgrad und der Sortenreinheit werden die Kunststoffverpackungen werkstofflich oder energetisch verwertet. Saubere und sortenreine Verpackungen können werkstofflich verwertet werden. Sie werden zerkleinert, gesäubert und schließlich zu neuen Kunststoffprodukten umgeschmolzen. Ihre chemische Struktur bleibt bei dieser mechanischen Aufbereitung erhalten. Es entstehen Regranulate, aus denen in Spritz- oder Blasverfahren neue Kunststoffprodukte entstehen.

Unbedingt beachten

Nicht zu verwechseln ist das RIGK-SYSTEM mit dem RIGK-G(efahrstoff)-SYSTEM für Kunststoffverpackungen schadstoffhaltiger Füllgüter. Diese Systeme sind unbedingt getrennt voneinander zu handhaben!

RIGK-Zeichen

25 Jahre RIGK – 25 Jahre Kunststoffrecycling

25 Jahre arbeitet RIGK nun schon im Zeichen des Kunststoffrecyclings. In diesem Vierteljahrhundert ist viel passiert.

Multinational erfolgreiches Networking für einen nachhaltigen Umgang mit Kunststoffabfällen

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