Eine Zeitung, Kaffeetasse und eine Brille auf einem Tisch

28. November 2016

Ein Praxisbeispiel der Kreislaufwirtschaft

Die gespülten zurückgegebenen Pflanzenschutzmittel Kanister werden im Recyclingprozess zu Regranulat, welches unter anderem zu Kabelschutzrohren weiterverarbeitet wird. Selbst die Sammelsäcke, die PAMIRA zum Teil zur Vorsammlung zur Verfügung stellt, sind aus Recycling Material. So schließt sich der Kreis – gelebte Kreislaufwirtschaft aller Beteiligten!

Was als freiwilliger Rücknahmeservice der Pflanzenschutzmittel Industrie begann ist heute fester Bestandteil der Best Practice in der Landwirtschaft. Auf die Frage „Wohin mit den leeren Pflanzenschutzmittel -Verpackungen?“ reagierten Hersteller von Pflanzenschutzmittel in Deutschland mit dem Aufbau eines Rücknahmesystems. PAMIRA (Packmittel-Rücknahme Agrar) war geboren und nahm in den letzten 2 Jahrzehnten 200.000.000 leere Pflanzenschutzmittel Kanister zurück und führte sie einer Verwertung zu. Aneinander gereiht würden sie 38.000 km also ein Mal um die Welt reichen.

In 2016 wurden 88% der zurück genommenen Verpackungen werkstofflich recycelt. Die gespülten Kanister werden im Recyclingprozess zu Regranulat, welches unter anderem zu Kabelschutzrohren weiterverarbeitet wird. Selbst die Sammelsäcke, die PAMIRA in Gebieten mit überwiegend kleinstrukturierter Landwirtschaft zur Vorsammlung zur Verfügung stellt, sind aus Recycling Material. So schließt sich der Kreis – gelebte Kreislaufwirtschaft von allen  Beteiligten!

Weitere Informationen:

Thorsten Heil
Tel.: +49 (0) 6 11/30 86 00-17
heil(at)rigk.de