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21. Mai 2026

IFAT & PRSE 2026: Zwei Messeauftritte zeigen, wie wichtig vernetzte Lösungen für die Kreislaufwirtschaft sind

Mit der Präsenz auf der  IFAT in München und der PRSE in Amsterdam war RIGK 2026 auf zwei der wichtigsten Plattformen der internationalen Kunststoffkreislaufwirtschaft vertreten. Gemeinsam mit dem Netzwerk aus plastship, Hannawald Plastik, PACKLIANCE sowie der DAkkS-akkreditierten PlastCert-Einheit standen vor allem praxisnahe Lösungen, regulatorische Entwicklungen und der Austausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Mittelpunkt.

RIGK vor Ort auf den diesjährigen Leitmessen der Branche: IFAT & PRSE 2026. ©RIGK

 

Lösungen entlang des  Verpackungskreislaufs

Die zeitgleich stattfindenden Messen machten deutlich, wie eng Umwelttechnologien, Recyclingpraxis, Materialqualität und regulatorische Anforderungen inzwischen miteinander verknüpft sind. Beide Veranstaltungen boten Raum für Gespräche mit Kunden, Partnern und weiteren Marktteilnehmern über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Anforderungen der Kreislaufwirtschaft.

Im Fokus standen für RIGK wirtschaftlich tragfähige Lösungen entlang des gesamten Verpackungslebenszyklus – von der Rücknahme gebrauchter Verpackungen und Kunststoffe über Sortierung und Verwertung bis hin zu Materialtransparenz, Nachweisführung und Rezyklatvermarktung. Vorgestellt wurden unter anderem die EPR-Systeme der RIGK, wie dem RIGK-SYSTEM, dem RIGK-G-SYSTEM oder RIGK-PICKUP sowie branchenspezifische Best-Practice-Lösungen für die Landwirtschaft, in Form von ERDE, PAMIRA  oder dem PRE-SYSTEM. Gemeinsam mit den Tochtergesellschaften plastship GmbH, Hannawald Plastik GmbH, PACKLIANCE GmbH und der PlastCert-Einheit zeigte RIGK, wie die einzelnen Bausteine der Kreislaufwirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette ineinandergreifen können.

 

PRSE: Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette

Auf der PRSE standen insbesondere Themen wie Design for Recycling, Materialqualität, Rezyklateinsatz und Marktfähigkeit im Fokus. Viele Gespräche zeigten, dass die Anforderungen an der Schnittstelle zwischen Regulierung, technischer Machbarkeit und wirtschaftlicher Umsetzung weiter steigen. 

Jan Bauer, Geschäftsführer der RIGK, fasst zusammen:„Die PRSE hat erneut gezeigt, wie wichtig der Austausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist – vom Design for Recycling bis hin zur Rezyklatvermarktung.“

 

IFAT: Praxisnahe Lösungen im Mittelpunkt

Auch auf der IFAT lag der Schwerpunkt auf konkreten Lösungen für Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft.

„Die Gespräche auf der IFAT haben deutlich gezeigt, dass Unternehmen heute vor allem nach Lösungen suchen, die ökologische Anforderungen und wirtschaftliche Tragfähigkeit miteinander verbinden. Besonders bei Themen wie Rezyklateinsatz, Mehrweg oder Verpackungsrücknahme wird deutlich, wie wichtig praxistaugliche und verlässlich umsetzbare Systeme für die betriebliche Realität geworden sind“, resümierte Markus Dambeck, Vorsitzender der Geschäftsführung.

 

Regulatorische Anforderungen prägen den Markt

Ein zentrales Thema auf beiden Messen waren die steigenden Anforderungen durch europäische Vorgaben im Zuge der PPWR. Viele Unternehmen suchen derzeit nach Orientierung und praktikablen Wegen, regulatorische Pflichten frühzeitig in bestehende Prozesse zu integrieren. Entsprechend groß war das Interesse an Beratungs- und Unterstützungsangeboten, die Compliance und praktische Umsetzbarkeit miteinander verbinden.

Maria Hentze, Business Director von PACKLIANCE, erklärte im Gespräch am IFAT-Stand der RIGK, wie das neue Beratungsunternehmen genau hierbei unterstützt. 

Auch Themen wie Zertifizierung, Materialtransparenz und Qualitätssicherung gewinnen weiter an Bedeutung. Gerade in einem zunehmend regulierten Marktumfeld steigt der Bedarf an nachvollziehbaren Standards und belastbaren Nachweisen entlang der Lieferkette.

Markus Dambeck hat auf der IFAT in einem Interview erklärt, wie genau sich RIGK mit ihrem Netzwerk entlang der Wertschöpfungskette für die Kunststoffkreislaufwirtschaft einsetzt.

 

Positives Fazit nach IFAT und PRSE 2026

Der Rückblick auf beide Messen fällt insgesamt positiv aus. Sowohl die IFAT als auch die PRSE haben gezeigt, dass der Bedarf an Austausch, Orientierung und umsetzbaren, effizienten Lösungen in der Branche weiterhin hoch ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass viele Unternehmen die Kreislaufwirtschaft längst nicht mehr nur als langfristiges Ziel verstehen, sondern als konkrete Gestaltungsaufgabe der Gegenwart. Die zahlreichen Gespräche und Impulse aus München und Amsterdam unterstreichen die Bedeutung verlässlicher Kooperationen, praxisnaher Systeme und gemeinsamer Lösungsansätze für die Weiterentwicklung einer funktionierenden Circular Economy.

 

 

Weitere Informationen:
Mirco Gattinger
Marketing und Social Media Manager, RIGK GmbH
+49 172 1369 774
gattinger(at)rigk.de