RIGK auf der

IFAT & PRSE 2026

Zwei Leitmessen, ein Ziel: Kreislaufwirtschaft!

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Eine Zeitung, Kaffeetasse und eine Brille auf einem Tisch

22. Januar 2026

Neue Impulse, ganzheitlicher Ansatz, vernetzte Wertschöpfung: RIGKs Positionierung für eine effiziente Kreislaufwirtschaft 2026

Das Jahr 2026 beginnt für RIGK mit einem klaren Ziel: Kreislaufwirtschaft nicht nur als Schlagwort, sondern als gelebte, wirtschaftlich tragfähige Praxis entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu gestalten. „Wir sehen uns als Bindeglied zwischen Industrie, Landwirtschaft, Handel und der Recyclingwirtschaft – mit dem Anspruch, praktikable, effiziente und verlässliche Kreislauflösungen zu ermöglichen“, sagt Jan Bauer, Geschäftsführer von RIGK. „Gerade jetzt, wo mit der neuen EU-Verpackungsverordnung (PPWR) vieles in Bewegung kommt, ist Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette wichtiger denn je.“

 

Vom gebrauchten Kunststoff zur Ressource: Kreislaufwirtschaft braucht Kooperation

Seit über 30 Jahren begleitet RIGK Unternehmen dabei, Verpackungen und Agrarkunststoffe sicher und effizient in den Kreislauf zurückzuführen. Die Rücknahmesysteme für Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft bilden dabei das Herzstück der Aktivitäten – von PAMIRA, ERDE und VerenA bis hin zu den RIGK-Systemen für Industrie- und Gewerbeverpackungen. Gerade im Hinblick auf die PPWR und die aktuell angespannte Marktlage sind in der Branche Unsicherheit und Handlungsdruck spürbar. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach einfachen, verlässlichen und wirtschaftlich sinnvollen Lösungen – und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, wächst stetig. Vor diesem Hintergrund setzt sich RIGK für 2026 ambitionierte Ziele: Die Rücknahmesysteme sollen weiter ausgebaut und optimiert sowie Recycling-Lösungen und Closed-Loop-Projekte in der Kunststoffindustrie vorangetrieben werden.

RIGK’s Engagement für eine effiziente Kreislaufwirtschaft. ©RIGK

 

Ganzheitlich denken – entlang des gesamten Kreislaufs

RIGK versteht Kreislaufwirtschaft als Zusammenspiel vieler Akteure und Leistungen und agiert dabei mit einem starken Netzwerk aus Partnern und Kunden:

  • Die Tochtergesellschaft Hannawald Plastik bringt jahrzehntelange Erfahrung in der Sortierung und Vermarktung von Verpackungskunststoffen ein.

  • plastship sorgt als Plattform für die Beschaffung und Qualitätssicherung von Rezyklaten sowie für die Organisation von Stoffströmen.

  • PlastCert, als eigenständige Einheit, bietet unabhängige Zertifizierungen und Laborprüfungen, mit denen Unternehmen ihre Produkte und Prozesse nach europäischen Standards bewerten und weiterentwickeln können.

Darüber hinaus bietet RIGK mit dem Bereich der Werksentsorgung für Kunststoffverarbeiter und -produzenten individuelle Lösungen – von der Sammlung über die zertifizierte Verwertung bis hin zum effizienten, prüfsicheren Reporting, abgestimmt auf die Anforderungen von CSRD und Lieferkettenvorgaben.

 

Neue Wege mit PACKLIANCE: Gemeinsam durch die PPWR

Ein Meilenstein ist die Gründung der PACKLIANCE GmbH im vergangenen Jahr, an der RIGK gemeinsam mit GVÖ Gebinde-Verwertungsgesellschaft der Mineralölwirtschaft mbH und Kreislaufsystem Blechverpackungen Stahl GmbH (KBS) beteiligt ist. PACKLIANCE bündelt die jahrzehntelange Erfahrung der Gesellschafter in der Umsetzung gesetzlicher Verpackungspflichten und unterstützt Unternehmen europaweit bei der Umsetzung der PPWR – von der Basisberatung zur PPWR über die Unterstützung im Konformitätsprozess bis hin zur EU-weiten Unterstützung bei der Erfüllung erweiterter Herstellerpflichten (EPR).

„Wir wollen Prozesse vereinfachen, Aufwand reduzieren und Risiken minimieren“, erklärt Jan Bauer, ebenfalls Geschäftsführer der PACKLIANCE. „Gerade mit Blick auf neue Berichtspflichten und die erweiterte Herstellerverantwortung ist das ein echter Mehrwert für unsere Kunden.“

Rules multiply. We simplify. PACKLIANCE unterstützt Unternehmen europaweit bei der Umsetzung der PPWR. ©RIGK

 

Austausch, Transparenz und Motivation

Für 2026 stehen bei RIGK nicht nur neue gesetzliche Vorgaben im Fokus, sondern auch Austausch und Vernetzung. Die Präsenz auf den beiden Leitmessen der IFAT in München und der PRSE in Amsterdam bietet Gelegenheit, aktuelle Herausforderungen und Lösungen gemeinsam zu diskutieren.

Mit dem #RIGKWebinarHub wurde 2025 zudem ein neues Format gestartet, das auch 2026 fortgeführt wird. „Uns ist es wichtig, Wissen zu teilen und Orientierung zu geben“, betont Jan Bauer.

Auch der internationale Austausch spielt eine zentrale Rolle, etwa über den Verband EPRO zur Förderung des internationalen Wissenstransfers und von Best Practices für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen sowie durch die Auslandsniederlassung in Rumänien. Auf nationaler Ebene engagiert sich RIGK als Gründungsmitglied des Entsorger Circles, einem Netzwerk für Digitalisierung, KI und Innovation im mittelständischen Entsorgungs- und Recyclingsektor.

RIGK freut sich über Ihren Besuch auf den beiden Leitmessen 2026. ©RIGK

 

Gemeinsam Wirkung zeigen

Wie wirkungsvoll funktionierende Kreislauflösungen sein können, zeigt RIGK auch mit Blick auf den Klimaschutz. So konnten im Jahr 2024 durch die Rücknahme und Recycling aller RIGK-Systeme insgesamt 50.998 Tonnen CO₂ eingespart werden – das entspricht unter anderem der jährlichen CO₂-Bindung von über 3,67 Millionen Bäumen oder der Jahresfahrleistung von rund 35.380 Autos. Für RIGK sind diese Zahlen Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. „Kreislaufwirtschaft funktioniert nur gemeinsam“, sagt Jan Bauer. „Unser Anspruch ist es, Unternehmen praxisnah zu begleiten und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, mit denen aus gebrauchten Kunststoffen wieder wertvolle Ressourcen werden.“

 

Weitere Informationen:
Jan Bauer
Geschäftsführer, RIGK GmbH
+49 611 308600-16
bauer(at)rigk.de