Eine Zeitung, Kaffeetasse und eine Brille auf einem Tisch

03.08.2018

PAMIRA BEIZE 2018

Vor Ort im Werra Meißner Kreis

PAMIRA BEIZE ist der „kleine“ Systembruder von PAMIRA (PAckMIttelRücknahmeAgrar) und gezielt entwickelt worden für die Saatgutbranche. Da sind zunächst die Saatzuchtunternehmen, also die Hersteller des Saatguts – in der Landwirtschaft kurz die Züchter genannt. Dann gehören dazu die Vertreiber des Saatgutes, die privaten und genossenschaftlichen Händler, die das Saatgut an die Landwirte verkaufen. Auch Landwirte werden benötigt, um das sogenannte Basissaatgut für Züchter und Händler zu vermehren. Das ist notwendig, damit genügend Saatgut einer neuen Sorte verfügbar ist. Und zur Saatgutbranche gehören auch spezialisierte Dienstleister. Doch was konkret macht ein Saatgut Dienstleister? RIGK hat einen besucht und interessante Eindrücke gewonnen.

Die Firma SUET Saat und Erntetechnik GmbH ist ein Familienunternehmen in der dritten Generation und befindet sich in der Mitte Deutschlands. Das Markenzeichen von Eschwege: Eine Altstadt mit über 1.000 Fachwerkhäusern.

Parkbank mit Figuren
Im parkähnlichen Eingangsbereich der SUET sitzen 2 sichtlich zufriedene Arbeiter in der Mittagspause

SUETs Dienstleistung ist die Bearbeitung von Saatgut für die Kunden, zum Beispiel für Züchter aber auch für Pflanzenschutzhersteller bis hin zur Verpackungslogistik. Da ist zunächst die Aufarbeitung und Reinigung, es folgt die Pillierung, das bedeutet, das Saatkorn erhält eine schützende Umhüllung. Dann folgt das Inkrustieren: Das Korn bekommt eine Pflanzenschutzschicht gegen Pilze und Schädlinge. Zum Schluss wird das fertige Saatgut verpackt und für die Kunden bereitgestellt.

Für PAMIRA BEIZE bedeutet das: Hier fallen viele Beize Verpackungen an, die laut Gesetzgeber einer Verwertung zugeführt werden müssen. Sie werden einmal im Jahr nach der Schwerpunkt Beizeperiode Oktober bis März im Frühjahr abgeholt. RIGK hat die Beladung 2018 begleitet. Und einen Rücknahmeakteur kennen gelernt, ohne den PAMIRA BEIZE nicht funktionieren würde.

Männer schieben PAMIRA BEIZE Fässer

Sascha ist LKW Fahrer aus Leidenschaft. Er fährt den 25 Tonner Sattelauflieger, der in Eschwege die Beize Fässer laden soll. Der Truck ist sein ganzer Stolz. Sein Chef hat die Fahrerkabine ganz nach seinen Wünschen ausgestattet. Das ist wichtig, da hier von Montag bis Freitag sein zu Hause ist. Saschas Arbeitstag beginnt heute frühmorgens um 6 Uhr in Bremen: Die erste Beladung ist in der Nähe bei einer Papierfabrik.

Um 8.30 ist der LKW fertig beladen und es folgen 250 km Fahrt auf der Autobahn Richtung Südosten. Das Ziel ist Nordhessen, die Region Werra Meisner. Pünktlich um 12.30  wird die Ladung gelöscht. Nächste Ladung „Restentleerte Beize Fässer“ bei der SUET in Eschwege. Bis dahin sind es nur noch 20 km. Auch hier beginnt die Ladung fast pünktlich um 13.30. Nach nur 1 Stunde ist der LKW randvoll: 2 Lagen sind senkrecht und die obersten Fässer liegend gestapelt. Mehr geht nicht. Immerhin: 236 Fässer sind sicher verladen. Vor allem der Aspekt Sauberkeit ist beeindruckend. Alle Fässer sind „picco bello“. Hier erkennt man das Markenzeichen der SUET: Sachkunde und Erfahrung auch bei der Beizung. Dann noch die
Rücknahemprotokolle unterschreiben. Fertig. Es folgt die Rückfahrt auf der Autobahn nach Bremen. Dort ist die Anlieferung der Fässer zur ordnungsgemäßen abfallrechtlichen Verwertung am nächsten Morgen um 8 vereinbart.

Fazit: Der Vorort Besuch in Eschwege hat sich gelohnt. Sowohl fachlich betrachtet bezüglich der zeitlichen und logistischen Umsetzung der Beladung. Aber auch persönlich bezüglich der ordnungsliebenden und freundlichen Menschen im Werra Meißner Kreis.

Weitere Informationen:
RIGK GmbH
Thomas Neck
Systemmanager Beize
+49 611 308600-29
neck(at)rigk.de